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Die unabhängige, fakultätsübergreifende Studierendenzeitung an der Universität Hohenheim.
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Artikel vom 06.03.2007  -  Autor: Andreas Kugler
In eine sichere Zukunft
 
Ein neues Online-Magazin stellt Tipps für Absolventen zusammen
 

Ach, das Studentenleben. Ausschlafen bis mittags. Danach Kaffee mit Freunden. Und abends Party bis in die Puppen. An so einen Tagesablauf kann man sich natürlich leicht gewöhnen. Doch liegt ein dunkler Schleier, schwebt ein drohendes Damoklesschwert über dieser schönsten Zeit des Lebens – es ist das Wissen um das nahe Ende. Mancher Partygänger mag es beim Gedanken an das berufliche Danach schon mal mit der Angst zu tun bekommen. Kein Problem, dafür gibt es Hilfe: Das neue Online-Magazin Zukx  richtet sich speziell an Hochschulabsolventen, die kurz vor dem Unvermeidlichen stehen. Ihnen bietet es gleich eine ganze Batterie hilfreicher Ratschläge für einen leichten Abschied vom Studium und reibungslosen Einstieg ins Arbeitsleben. Darunter fallen unter anderem eine Übersicht über Kontaktmessen, gesammelte Adressen namhafter Arbeitgeber in Deutschland, ein Brutto-Netto-Rechner, außerdem auch Bewerbungstipps für Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch – sogar für Bewerbungen im Ausland.

Das ist eine ganze Menge auf einmal, und sicher liegt gerade darin die Attraktivität der Seite. Andererseits leidet unter der anvisierten Breite spürbar die Tiefe der Informationen: Natürlich kann so eine Aufstellung über Arbeitgeber nicht vollständig sein, natürlich sollte man seine Bewerbung für einen Stelle in Frankreich oder Italien nicht auf der Handvoll Redewendungen aufhängen, die hier vorgeschlagen werden. Überhaupt sind die Bewerbungsratschläge bemerkenswert kurz gefasst. Nützlich ist auch hier, dass alle Stationen eines Bewerbungsprozesses thematisiert werden. Aber zu der Frage, wie etwa ein erfolgsversprechender Lebenslauf aussehen sollte, werden andernorts Bücher gefüllt. Und an das verlinkte Beispiel eines Musterlebenslaufs würde ich mich auf keinen Fall halten, denn auch dieser kommt allzu oberflächlich daher. Vielleicht wäre das Konzept als ein Portal mit einer Sammlung weiterführender Links daher noch überzeugender.

Zukx ist ja nun nicht der erste Ausfluss des verlegerischen Ansinnens, die Unsicherheit von Studierenden durch werbetragende Infotainmentprodukte auszunutzen. Eindeutig zugute zu halten ist dieser neuen Seite, dass sie im Gegensatz zu anderen solcher Magazine nicht nur an der glamourösen Spitze der angehenden Investmentbanker, Consultants und Wirtschaftsprüfer kratzt, sondern sich in die banalen, aber alltäglichen Niederungen von Bewerbungsfragen begibt, die für die breite Masse interessant sind.

Das stille Wissen im Hinterkopf, dass man mit Zukx eine leicht zugängliche Anlaufstelle nach erfolgreichem Abschluss hat, mag ein wenig beruhigen. Und wenn das alles nichts hilft, könnte man ja auch noch an ein Zweitstudium denken. Dann hätte man noch mal ein paar Jährchen bis zum Ende des goldenen Studentenlebens.

 

Internetlink: www.zukx.de

 
 
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