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Die unabhängige, fakultätsübergreifende Studierendenzeitung an der Universität Hohenheim.
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Artikel vom 13.12.2007  -  Autor: Stefan Haffke, AStA-Vorsitzender
95,91 Prozent gegen Umbau!
 
Breite studentische Mehrheit für Erhalt der TMS
 
Das Ergebnis spricht Bände: 2344 von 2444 teilnehmenden Hohenheimer
Studierenden haben sich im Rahmen des vom AStA durchgeführten Studibegehrens
gegen den Umbau der Thomas-Müntzer-Scheuer (TMS) und für deren Erhalt als Ort
für studentische selbstverwaltete Kulturarbeit ausgesprochen.
„Das Votum der Studierenden bestätigt in einer Deutlichkeit die Position des
AStA“, zeigt sich der Hohenheimer AStA-Vorsitzende Stefan Haffke höchst
erfreut. Die Studierendenvertreter hatten sich per AStA-Beschluss bereits
einstimmig gegen den Umbau der TMS ausgesprochen, wollten mit dem Studibegehren

aber die Meinung aller Studierenden einholen und haben sich mit demselben
Beschluss verpflichtet, dass das studentische Votum für den AStA bindend ist.
Damit erhöht sich der Druck auf alle Entscheidungsträger an der Universität
sowie das Studentenwerk, hinsichtlich des geplanten TSM-Umbaus eindeutig
Stellung zu beziehen. „Für uns ist die Sache klar: Keiner an der Uni Hohenheim
will, dass die TMS umgebaut wird. Wir fordern den Rektor sowie den
Geschäftsführer des Studentenwerks auf, alle Umbaupläne sofort fallen zu
lassen“, spricht der AStA-Vorsitzende in Richtung Hans-Peter Liebig und Oliver
Schill.
Von Dienstag bis Donnerstag waren 6674 Studierende aufgerufen, zur Zukunft der
TMS abzustimmen. Die Wahlbeteiligung war mit 36,62 Prozent beeindruckend
hoch. „Damit haben die Hohenheimer Studierenden gezeigt, dass die TMS ihnen
eine Herzensangelegenheit ist“, erklärt AStA-Vorsitzender Haffke. Im Übrigen
erwehrt sich der AStA der Vorwürfe von Rektor Liebig, das Studibegehren sei
nicht fair durchgeführt worden. Es seien weder Wähler beeinflusst worden, noch
sei die Wahl in irgendeiner Weise inkorrekt oder parteiisch durchgeführt
worden, erklärt Stefan Haffke in Anspielung an Rektor Liebig: „’Einigkeit in
Sachen TMS’ ist nicht gleich ‚Einiges Russland’. Vielleicht bringt der Rektor
da nur etwas durcheinander.“
 
 
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